Neue Tools und Digitalisierung? – das verändert nicht nur einzelne Prozesse und Rollen, sondern ...
- Peter Wallner
- 18. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Aug.
...das kommt so harmlos daher: "Wie verändern sich Mitarbeiterrollen in digitalen Vermietungsprozessen?"
Klingt irgendwie ziemlich handwerklich, oder? "Da kommt halt jetzt so ein Tool, deshalb müssen die Mitarbeitenden an der eignen iT-Affinität arbeiten und dann haben aber letztlich alle mehr Zeit für Auswahl, Gespräche ..."
Klingt simpel, passiert aber so meist nicht. Was dagegen passiert ist weitaus folgenreicher als die Einführung von Tools, die einzelne Prozesse unterstützen: Wenn überall im Unternehmen mal größere mal kleinere Aufgaben durch Tools unterstützt werden, verändert das nicht nur einmalig einzelne Rollen. - Weil das an allen Ecken passiert und weil Update auf Update folgt und die Neueinführung von immer neuen digitalen Helferchen in immer kürzerer Schrittfolg erfolgt, verändert dies das Rollengefüge insgesamt und stellt etwas in Frage, was zu Rollen jeder Art und in jedem Kontext immer dazu gehört hat: ihre Stabilität.
Darüber müssen wir reden. Nicht über die Einführung einzelner Tools und den entsprechenden Erfolgsfaktoren. Wir bewegen uns auf eine Welt zu, in der die Rollen in den Unternehmen in immer kürzerer Zeit angepasst werden (müssen). Das ist nicht schlimm, sondern spannend, irgendwo auch notwendig.
Aber es fordert die Unternehmen heraus, sich kulturell anzupassen. Und das ist viel schwerer als neue Prozesse zu definieren oder neue Tools zu implementieren.
Ich freue mich, dass ich gemeinsam mit Rüdiger Grebe, Leiter EBZ Akademie, hier aus unserer Beratungspraxis ein paar Denkanstösse geben darf.